Würgespiele - Welche gesundheitlichen Risiken bestehen
Selbststrangulation kann süchtig machen
– den wenigsten ist das bewusst. Auch die Schwere der
Verletzungen durchschauen Kinder und Jugendliche nicht.
„Würgespiele“ führen zu Sauerstoffmangel im Gehirn. Bei jedem
Strangulationsversuch sterben einige tausend Hirnzellen ab. Bei
Kindern und Jugendlichen, die das Spiel allein ausprobieren, kann
der zeitweilige Verlust des Bewusstseins mit schweren irreversiblen
gesundheitlichen Schäden oder sogar tödlich enden, wenn sie sich
nicht mehr selbst aus der Strangulation befreien können. Eine
bewusst herbeigeführte Bewusstlosigkeit und eine dadurch
verminderte Sauerstoffzufuhr im Gehirn können unterschiedliche
Folgen haben, zum Beispiel.:
- Schläfrigkeit
- Muskelkrämpfe
- epileptische Anfälle
- schwere Schädelverletzungen durch Stürze
- Hirnblutungen
- Koma
- akuter Herztod
Auf Zeichen achten
Körperliche Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen können auf das Praktizieren von „Würgespielen“ hinweisen. Dazu zählen blutunterlaufene Augen, Konzentrationsschwächen, Klagen über Kopf- oder Ohrenschmerzen sowie rote Flecken und Abdrücke am Hals.Was kann man tun
Wir sind der Ju-Jutsu Sportclub Budokan Schulzendorf und unterstützen bei der Aufarbeitung zu diesem Thema. In unseren Selbstverteidigungs-Trainingseinheiten weisen wir immer wieder darauf hin, wie gefährlich Würgeangriffe sind, dass es LEBENSBEDROHLICHE Angriffe sind. Daraus ein Spiel zu machen ist, im höchsten Grade gefährlich. Natürliche und lebenserhaltende Reflexe werden durch dieses "Spiel" außer Kraft gesetzt, mit zum Teil sehr verheerenden Folgen für die Gesundheit und das Leben der Jugendlichen. Die meisten wissen nicht um die Gefahren für unsere Kinder, kennen die Gefahren nicht oder ignorieren die Gefahr des Rauschzustands! In besonders schweren Fällen, nämlich wenn solche Würgespiele gegen den Willen der jeweiligen Person erfolgt, sind die strafrechtlichen Folgen für die daran Beteiligten sehr weitreichend.Da hilft nur eine umfangreiche Aufklärung. Ich möchte Euch dabei behilflich sein. Es besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Schulung den Jugendlichen, Eltern und Trainern Prävention und Verhaltensregeln beizubringen und Ihnen die Gefahren solcher "Spiele" zu verdeutlichen. Ein offensiver Umgang mit der Situation kann durchaus sehr hilfreich sein, es zeigt, dass etwas getan wird. Solltet Ihr Interesse an einen Präventions-Kurs haben, meldet Euch über unser Kontaktformular




